Musik Gedanken

Netter Spruch

Eine Filmkritik zum neuen Hollywoodfilm Evan Allmächtig beginnt mit dem Spruch:

"Wie bringt man Gott zum lachen?"

Man macht Pläne!!!

Klasse Spruch wie ich finde. Ich habe mir dabei vorgestellt, wie Gott umgeben von seinen Helferlein auf seinem Thron sitzt und "Mensch TV" guckt (ja ja, auch Gott geht mit der Zeit und ist technisch auf dem neusten Stand)  Mensch TV ist eine Sendung wie für uns "Die größten Schlamassel der Welt".

Gott lacht sich ständig kringelig, weiß er doch, dass er die Pläne der Menschen eh über den Haufen schmeißt. Bis zu einem bestimmten Moment läßt er die Menschen seine Pläne schmieden und umsetzen und dann....zack...ätsch bätsch, soooo nich mein Lieber/meine Liebe.

Sollte man also besser keine Pläne schmieden? Das geht doch gar nicht, meint man zumindest. Wer keine Pläne hat, lebt in den Tag hinein. Das können nur zwei Personengruppen. Diejenigen, die nichts mehr zu verlieren haben, weil sie eh schon alles verloren haben und jene, die entweder reich geboren oder sich den Reichtum erarbeitet haben und nun so viel Kohle haben, dass sie keine Pläne mehr machen müssen.

Und der Rest? Der macht Pläne. Der Terminkalender ist heutzutage genauso wichtig geworden wie das Handy, ja, manche Handys werden sogar als Terminplaner genutzt und es alamiert seinen Besitzer in einer Tour daran, bloß nicht den nächsten wichtigen Termin zu verpassen. So verplanen wir über die Hälfte unseres Lebens. Ist das nicht traurig?

Für uns schon, nicht für Gott, der hätte ja sonst nichts mehr zum lachen....

In diesem Sinne

Viel Spass beim planen.

12.8.07 09:15


Deja Vues

Jeder kennt sie, die sogenannten Deja Vues, die einem teilweise einen kalten Schauer über den Rücken laufen lassen.

Man befindet sich irgendwo, führt vielleicht ein Gespräch, fährt eine unbekannte Strecke oder ist an einem fremden Ort und plötzlich schießt es einem ins Hirn...."Das habe ich schon einmal erlebt, irgendwie kommt mir dass alles so bekannt vor, aber das kann doch gar nicht sein"...

Gestern hatte ich wieder mal so ein Deja Vue. Ich stand im Hundegehege, schaute auf die Hunde und unterhielt mich. Und rumms, dachte ich den oben erwähnten Satz.

Ich fragte mich, ob dies wieder so ein komisches Zeichen sei, habe ich den richtigen Weg eingeschlagen und mein Deja Vue war die Bestätigung dafür? Vor zwei Wochen zog es mich in die Hundeschule, die mitten im Feld liegt und in der ich drei Stunden nach meiner Kündigung neue Arbeit gefunden habe, dann dieses Deja Vue.

Das Leben ist ein einziges Rollenspiel, man sammelt Erfahrungspunkte, muss Rückschläge ertragen und um seine Position kämpfen. Der einzige Unterschied zwischen dem Leben und einem Rollenspiel ist der, dass man im Leben keine Chance hat, nach einem Game over das gelebte Kaptitel neu zu starten und andere Möglichkeiten auszuprobieren.

8.8.07 12:08


Tante Emma Läden

Gerade habe ich  einen Bericht gelesen, dass die Deutschen sich wieder die Tante Emma Läden zurück wünschen.

Ja, das waren noch Zeiten, kleine überschaubare Läden mit frischem Brot, selbstgemachter Marmelade und einer freundlichen und familiären Atmosphäre. Man wusste wo welche Lebensmittel standen, hielt ein Schwätzchen mit Tante Emma und tauschte den neusten Tratsch aus.

Heute hat man natürlich eine größere Auswahl an Produkten. Durch die größere Auswahl dauert aber auch der Einkauf länger. Das fängt schon beim Shampoo an. Da gibt es mittlerweile Shampoo für blonde, rote und braune Haare. Was aber wenn ich schwarze Haare habe? Habe ich dann Pech gehabt und komme nicht in den Genuß von schönem glänzendem Haar? Die  Beleuchtung im Discounter lässt einen ständig krank und blass aussehen, die Verkäufer sind meist unfreundlich, teilweise fragt man sich sogar, ob die überhaupt sprechen können und entweder hat man die Kasse erwischt, an der es am langsamsten voran geht oder man will gerade weine Ware aufs Band legen und man hört einen schrillen Schrei "Bei mir bitte nicht mehr anstellen". Schon klar. Und die kleinen Kinder, die sich kreischend vor der Supermarktkasse auf den Boden schmeißen, gab es auch nicht bei der Tante Emma, die wurden nämlich auch freundlich begrüßt, bekamen sofort ein kleines Schmankerl und kamen so gar nicht auf die Idee sich schreiend auf den Boden zu werfen.

Sollte man es wagen, mal eine Woche nicht den heimischen Discounter zu beehren, läuft man Gefahr, sich im Laden zu fragen, ob man wirlich in DEM Discounter ist, wo man immer hin geht. Schwuppdiwupp ist alles umgestellt....Da wo vorher die Milch stand, stehen jetzt die Süßwaren, der Wein steht da, wo vorher die Reinigungsartikel standen usw. Wer soll sich da noch zurechtfinden?

Ja, das waren noch Zeiten, als Tante Emma für gute Stimmung und Ordnung sorgte, die sich außer mir noch viele andere zurückwünschen.

5.8.07 11:05


Manchmal ist es seltsam

Manchmal gehen einem ja die seltsamsten Gedanken durch den Kopf. Als ich heut nach meiner kurzen Pause wieder ins Tierheim gefahren bin ging mir ein Gedanke durch den Kopf, den ich vor kurzem schon mal hatte und ich hab keine Ahnung, wie er in mein Bewußtsein gekommen ist. Mir schoß in den Kopf, dass ich sicherlich einmal bei einem Verkehrsunfall ums Leben komme. Kaum war dieser Gedanke ausgedacht, hätte ich fast einen riesen Unfall auf der Landstrasse gebaut. Auf dem Rückweg heute abend habe ich mir die Bremsspur noch einmal angeschaut...uffz, das war wirklich knapp. War das nun ein blöder Zufall oder sollte mir diese Situation irgendetwas sagen, was ich noch herausbekommen soll? War es eine Vorwarnung oder vielleicht die Mitteilung, dass ich gerade SO nicht ums Leben kommen werde? Mir fällt dazu gerade der Film Big Fish ein. Übrigens ist das ein ganz toller Film, den ich wirklich nur empfehlen kann.

Auf jeden Fall hat mir diese Situation einen gehörigen Schrecken eingejagt, im Tierheim angekommen hat man mich gleich gefragt, ob ich einen Geist gesehen hätte, ich hatte wohl die Panik im Gesicht stehen. Unser Bobbelsche Mark M. hätte wohl gesagt:" Mir geht der Arsch". Ja, der ging mir wirklich und wenn ich ehrlich bin, weiß ich nicht genau, wie ich dann letztendlich zum Tierheim gekommen bin. Die restliche Fahrt war wohl gefährlicher als die Fahrt vor dem Fastunfall, was ich aber in dem Moment gar nicht registriert habe. Dies wird mir erst jetzt richtig bewußt. An dieser Stelle schicke ich nochmal einen riesen Dank an meine Schutzengel, die heute so gut auf mich aufgepasst haben.

11.5.07 19:15


Was einem so alles durch den Kopf geht wenn man nicht schlafen kann

Uffz, die Nacht war extrem kurz, nicht nur weil die Uhren umgestellt wurden. Und als ich mich so von rechts nach schräg schlaflos im Bett rumwälzte, schossen mir plötzlich meine ganzen alten Lehrer durch den Kopf. Lag vielleicht daran, dass ich vorher mit Micha über Klassentreffen gesprochen hatte.

In der Grundschule hatte ich zwei Lehrerinnen, Frau Buring, die gute Seele der Schule und einfach nur eine liebenswerte Frau. Sie unterrichtete Deutsch, Musik und Kunst. Frau Davidteimann, meine Klassenlehrerin, sie trug nur graue Röcke und unterrichtete Mathe, Biologie und Sport.

Auf der höheren Schule gab es viele Lehrerwechsel.

Meine erste Lehrerin war Frau Daube, eine Lesbe, die es sehr schwer hatte, denn die meisten Schüler meinten es nicht gut mit Ihr.

Frau Selig, sie unterrichtete Englisch, gott war die Frau streng. Sie sah aus, wie die Lehrerin von Klara aus der Zeichentrickserie Heidi, trug dauernd einen Dutt, Gott wie hieß die denn gleich noch?

Unser Rektor hieß Herr Hünemeyer, ein giftiger Gartenzwerg vor dem trotz seiner kleinen Größe alle Respekt hatten, vor allem die Jungs. Im Grunde genommen war unser Hühnchen aber ein lieber Kerl, doch schrie er einmal los, war er selbst auf dem Schulhof noch zu hören.

Herr Friseke, unser Magnum der Schule, stets braungebrannt, Schnäuzer nett und charmant war er der Schwarm aller Mädels *g*

Frau Lewandowsky, streng aber nett, sie fuhr so einen uralten Benz, der noch schön geschwungen war.

Frau Erlach, die gute Ökotante mit ner Menge Flower Power denken im Blut. Sah sich tausendmal mit uns das Leben des Brian an und schnorrte uns auf dem Schulhof um Kippen an. Mit ihr machten wir unsere Abschlussklassenfahrt, die ich nie vergessen werde.

Herr Eser, unser Giftzwerg, unterrichtete Chemie und Physik und erinnerte mich immer an Klaus Lage, weil er fast so aussah, nur so gut singen konnte er leider nicht.

Herr Müller. Er hatte einen bösen Blick drauf, dass man grade noch wagte, zur Salzsäule zu erstarren. Nie werde ich seinen Blick und seine Worte vergessen, als er bei einer Klausur eine Klassenkameradin bein spiken erwischte.

Frau Joseph, Englischlehrerin, fehlte vorzugsweise wenn Vollmond war. Leider hatte sie ein großes Alkoholproblem.

All diese Lehrer und Lehrerinnen sind mir gestern nacht im Kopf rumgespukt... ist schon etwas gruselig.

Erinnert Ihr Euch noch an Eure Lehrer und Lehrerinnen? Bin auf Kommentare gespannt.

Ps.: Hurra, der Frühling ist da

25.3.07 09:57


Geprägt?

Da war doch der Herr Cage in Deutschland und kein Schwein sagt mir was.... *g*

Beim Gedanken und einen kurzen Blick auf Herrn Cage schoß mir in den Kopf, dass der gute Mann ja auch dunkle Haare hat. Tja, da finde ich wohl Männer mit dunklen oder schwarzen Haaren attraktiv. Denn wenn man mich fragt, welche Schauspieler ich mag, nenne ich nur welche mit dunklem Schopf. Ob das daran liegt, dass meine erste Liebe schwarze Haare hatte? Prägt so etwas? Warum hatte ich dann immer (bis auf meine erste Liebe) immer Beziehungen zu blonden bzw. hellbraunen Haarschöpfen? War grad kein schwarzhaariger da....lol

2.2.07 22:46


Die Virtuelle Welt

Das Internet ist ja schon eine feine Sache. Man findet so ziemlich alles was man sonst nirgendwo findet, man kann sich informieren, sich anderen mitteilen, manchmal (aber eher selten) Freunde finden, dafür aber öfter auch Feinde und Neider. Man kann sich als Held darstellen oder als Heldin und in der virtuellen Welt Charakteren erschaffen, die im realen Leben schlichtweg nicht existieren. Vom Alltag wird selten berichtet, alles ist rosarot und der Held der romantischte und perfekteste Mensch in der Welt, in der virtuellen Welt.

Zu den Neidern. Da tauchen viele böse Stimmen auf, Spitzel, die aus allen Löchern hervorgekrochen kommen und nichts besseres zu tun haben, als bestimmten Personen im Net hinterher zu spionieren. Leider gibt es dabei auch Personen, die durch solche 007 Agentenspielchen ihren Job im Gefahr bringen, weil sie sich ja sicher fühlen, denn "Geheimagenten" findet man nicht....hi hi...  Die gute Sache an Spitzeln ist, man braucht sich mit Helden nicht mehr unterhalten, weil diese alle wichtigen Informationen von ihren Spitzeln erhalten. Da kann man viel Zeit sparen, weil andere sie für einen verschwenden. 

2.2.07 11:06


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